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    <updated>2026-05-05T15:24:03+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Taschen bedrucken lassen</title>
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                 Blindtexte: Funktion als Platzhalter oder zum Vergleich der Wirkung von Schriftbildern 
 Blindtexte nennt man Texte, die bei der Produktion von Publikationen oder Webseiten als Platzhalter f&amp;uuml;r sp&amp;auml;tere Inhalte stehen, wenn der eigentliche Text noch nicht vorhanden ist. Sie werden auch als Dummy-, F&amp;uuml;ll- oder Platzhaltertexte bezeichnet. Mitunter sollen Komponisten von Liedern Blindtexte beim Komponieren von Melodien benutzen und diese vor dem Dichten des Liedtextes singen. Bereits seit dem 16. Jahrhundert d&amp;uuml;rften Blindtexte bei Setzern &amp;uuml;blich gewesen sein. 
 Zweckm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit bei inhaltlicher Sinnlosigkeit 
 Blindtexte werden ebenfalls zur Demonstration der Gestalt verschiedener Schrifttypen und zu Layoutzwecken verwendet. Sie ergeben in der Regel keinen inhaltlichen Sinn. Aufgrund ihrer verbreiteten Funktion als F&amp;uuml;lltext f&amp;uuml;r das Layout kommt einer Nicht-Lesbarkeit besondere Bedeutung zu, da die menschliche Wahrnehmung u.a. darauf ausgerichtet ist, bestimmte Muster und Wiederholungen zu erkennen. Ist die Verteilung der Buchstaben und die L&amp;auml;nge der &quot;Worte&quot; willk&amp;uuml;rlich, lenkt beispielsweise nichts von der Beurteilung der Wirkung und Lesbarkeit verschiedener Schriftarten (Typografie) sowie der Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) ab. Deshalb bestehen Blindtexte meist aus einer mehr oder weniger willk&amp;uuml;rlichen Folge von W&amp;ouml;rtern oder Silben. Wiederholungsmuster k&amp;ouml;nnen also nicht den Gesamteindruck tr&amp;uuml;ben und Schriftarten so besser miteinander verglichen werden. Dabei ist nat&amp;uuml;rlich von Vorteil, wenn der Blindtext halbwegs realistisch erscheint, damit die Wirkung des Layouts der sp&amp;auml;teren Publikation nicht beeintr&amp;auml;chtigt wird. 
 Deutsch oder Latein? Unverst&amp;auml;ndlichkeit oder Lesbarkeit? Das sind die Fragen. 
 Als bekanntester Blindtext gilt der Text &quot;Lorem ipsum&quot;, der seinen Ursprung im 16. Jahrhundert haben soll. Lorem ipsum ist in einer pseudo-lateinischen Sprache verfasst, die ungef&amp;auml;hr dem &quot;nat&amp;uuml;rlichen&quot; Latein entspricht. In Ihm finden sich eine Reihe realer lateinischer W&amp;ouml;rter. Auch dieser Blindtext ist unverst&amp;auml;ndlich gehalten, imitiert jedoch den Rhythmus der meisten europ&amp;auml;ischen Sprachen in lateinischer Schrift. Der Vorteil des lateinischen Ursprungs und der relativen Sinnlosigkeit von Lorem ipsum ist, dass der Text weder die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht noch von der Gestaltung ablenkt. 
 Ein Nachteil liegt jedoch darin begr&amp;uuml;ndet, dass im Lateinischen bestimmte Buchstaben h&amp;auml;ufiger und andere seltener vorkommen, was ein anderes Druckbild erzeugt. Zudem werden im Lateinischen nur Satzanf&amp;auml;nge gro&amp;szlig; geschrieben, so dass Lorem ipsum die generelle Substantivgro&amp;szlig;schreibung der deutschen Sprache nicht abbilden kann. Als visueller Platzhalter f&amp;uuml;r deutschsprachige Texte ist Lorem ipsum demzufolge nur begrenzt geeignet. Sollen Blindtexte dazu dienen, die Eigenheiten der Schriftarten zu vergleichen, so kann es auch sinnvoll sein, Texte zu w&amp;auml;hlen, die m&amp;ouml;glichst alle Buchstaben und Sonderzeichen verwenden, die f&amp;uuml;r die jeweilige Sprache typisch sind. 
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